lexoffice vs. sevDesk: Welches Tool passt 2026 wirklich zu dir?
Die beiden meistgenutzten Buchhaltungstools für Selbstständige in Deutschland im direkten Vergleich — ohne Werbesprache, mit klaren Empfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen.
Die kurze Antwort
lexoffice ist die richtige Wahl, wenn du eine möglichst einfache, hübsche Bedienung und die beste mobile App willst — also fast immer für Solo-Selbstständige, Freiberufler:innen und kleine Dienstleister.
sevDesk ist die richtige Wahl, wenn du mehr Funktionen brauchst: Warenwirtschaft, Lager, Shopify- oder WooCommerce-Anbindung, OSS für EU-Verkäufe oder wenn du eine GmbH mit komplexerer Buchhaltung führst.
Vergleich auf einen Blick
- Einstiegspreis: lexoffice ab 9,90 €/Monat · sevDesk ab 8,90 €/Monat
- Mobile App: lexoffice klar besser (iOS & Android, Beleg-Scan top)
- Belegerkennung: beide stark, lexoffice etwas treffsicherer
- Warenwirtschaft / Lager: nur sevDesk
- Shop-Schnittstellen: sevDesk deutlich umfangreicher
- DATEV-Export: beide vorhanden, BuchhaltungsButler tiefer integriert
- Lernkurve: lexoffice flacher, sevDesk etwas steiler
Wann lexoffice?
Wenn du Solo-Selbstständige:r, Freiberufler:in, Coach, Berater:in oder Handwerker:in bist und vor allem Rechnungen schreiben, Belege abfotografieren und sauber an deinen Steuerberater übergeben willst. lexoffice S oder M reicht in 90% der Fälle.
Wann sevDesk?
Wenn du einen Onlineshop betreibst, in mehrere EU-Länder verkaufst (OSS), Warenwirtschaft brauchst oder als wachsendes Team mehrere Nutzer:innen anlegen willst. Auch GmbHs mit etwas mehr Buchhaltungstiefe sind hier meistens besser aufgehoben.
Was ist mit den anderen Tools?
Wenn dir beide zu groß sind: Papierkram hat einen kostenlosen Tarif und reicht für viele Freiberufler:innen. Bei sehr vielen Belegen pro Monat ist BuchhaltungsButler die ehrlichere Empfehlung — wegen der Auto-Buchung und der DATEV-Tiefe.