Buchhaltungssoftware für Freiberufler:innen — meine ehrlichen Empfehlungen
Als Freiberufler:in (Katalogberuf oder freiberufliche Tätigkeit) machst du EÜR, gibst meistens USt-Voranmeldungen ab und schreibst Rechnungen. Du brauchst kein Buchhaltungs-Monster — du brauchst ein gutes, sauberes Tool.
Was Freiberufler:innen wirklich brauchen
- Rechnungen mit korrekter USt (Standard- oder Reverse-Charge)
- EÜR-Export für Elster oder Steuerberater
- USt-Voranmeldung direkt aus dem Tool
- Beleg-App zum unterwegs Fotografieren
- DATEV-Export falls dein Steuerberater DATEV nutzt
- Bank-Anbindung für automatischen Abgleich
Meine Top-Empfehlungen für Freiberufler:innen
lexoffice S oder M
Die bequemste Lösung für die meisten Freiberufler:innen. Beste App auf dem Markt, sehr saubere Belegerkennung, USt-Voranmeldung direkt aus dem Tool, DATEV-Export funktioniert reibungslos. Ab 9,90 €/Monat.
Papierkram Free oder Newbie
Wenn du wirklich klein startest oder ein knappes Budget hast: Papierkram hat einen kostenlosen Einstieg und reicht für ein paar Rechnungen im Monat. Inkl. Zeiterfassung — praktisch für Stundenabrechnung.
FastBill Solo
Wenn dir besonders schöne Rechnungen wichtig sind (Designer:innen, Coaches) und du wiederkehrende Abrechnungen brauchst.
Wann ein größeres Tool sinnvoll ist
Sobald du sehr viele Belege pro Monat hast (50+), wird BuchhaltungsButler durch die Auto-Buchung interessant. Sobald du Mitarbeiter:innen oder eine GmbH gründest, ist sevDesk die nächste Stufe.
Was ist mit DATEV?
DATEV Unternehmen online lohnt sich für die meisten Freiberufler:innen nicht direkt — außer dein Steuerberater verlangt es ausdrücklich. Der DATEV-Export aus lexoffice oder sevDesk ist in fast allen Fällen ausreichend.