Buchhaltungssoftware für E-Commerce & Onlineshops

Wer einen Shop betreibt, hat andere Anforderungen: Shop-Schnittstellen, Warenwirtschaft, OSS für EU-Verkäufe und viele kleine Zahlungseingänge. Hier ist die Tool-Wahl entscheidend.

Worauf es bei E-Commerce-Buchhaltung ankommt

  • Shop-Schnittstellen (Shopify, WooCommerce, Shopware, Amazon)
  • Zahlungsanbieter (Stripe, PayPal, Klarna) automatisch verbuchen
  • OSS-Funktion für Verkäufe in andere EU-Länder
  • Warenwirtschaft / Lager mit Bestandsführung
  • Hohe Belegmengen — Automatisierung ist Pflicht

Die besten Tools für Onlineshops

sevDesk — die Standardempfehlung

Für die meisten kleinen und mittleren Shops ist sevDesk die beste Wahl: Shopify-, WooCommerce- und Stripe-Anbindung sind sauber, Warenwirtschaft inklusive, OSS-Funktion vorhanden. Tarif "Warenwirtschaft" lohnt sich, sobald du Produkte verkaufst.

BuchhaltungsButler — bei sehr vielen Belegen

Sobald du hunderte Bestellungen pro Monat hast, wird die Auto-Buchung von BuchhaltungsButler entscheidend. Spart dir massiv Zeit beim Kontieren und macht den Steuerberater glücklich.

lexoffice — nur für sehr kleine Shops

Wenn du nur ein paar Bestellungen pro Monat hast (z.B. Nebenprojekt, kleine Manufaktur), reicht lexoffice. Sobald es ernst wird, würde ich wechseln.

OSS — One-Stop-Shop richtig abbilden

Sobald du in andere EU-Länder verkaufst und die 10.000-€-Grenze überschreitest, brauchst du OSS. sevDesk hat das sauber gelöst, BuchhaltungsButler ebenfalls. lexoffice und FastBill sind hier eingeschränkt.

Was du sicher NICHT willst

Papierkram und FastBill sind charmant — aber für ernsthaftes E-Commerce nicht gemacht. DATEV Unternehmen online ohne Shop-Anbindung wird zur Tortur.